vom Eichenprozessionsspinners gelähmt ?

veröffentlicht: 01.06.26

TSV Mariendorf 1897 – FSV Spandauer Kickers 2:0 (1:0)
TSV Mariendorf 1897: Marten Schröder, Julian Austermann, Malte Fürst, Jannis Krieger, Erik-Paul Pfannschmidt (74. Daniel Veilert), Benjamin Tutic (46. Mehmet-Can Senocak), Ali Mohammed Kasola (78. Vincent Shinichiro Kless), Bendix Manfred Ngomsi Kadji, Yusuf Yorguner (84. Wesa Den Araujo Van-Dunem), Vincent Bühler (84. Leon Strana), Marvin Özdal – Co-Trainer: Stephan Schadow – Trainer: Thorsten Cornils
FSV Spandauer Kickers: Serhii Zhemchuzhnyi, Florent Iseni (67. Klaus Oldorff), Khasan Dzhaukhar (81. Fabian Senninger), Tiziano Szuwarski (67. Kilian Dewald), David Gezer, Isaac Vefonge Wana, Vincent Kuckei (67. Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou), Younes Bougoubba (67. Samuel Agyei-Yeboah), Jack Krumnow, Okan Tastan, Malick Fall – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Sebastian Hirsch – Zuschauer: 65 – Gelbe Karten: Vefonge Wana, Krumnow, Dewald und Trainer Lach.
Tore: 1:0 Yusuf Yorguner (21.) Volleyschuss, 2:0 Marvin Özdal (48.) psychologisch sehr ungünstig

Der ganze Volkspark Mariendorf bis auf das Stadion waren wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt. Vielleicht hat er unsere Mannschaft bis zur 30. Minute gelähmt. Dann kamen wir besser ins Spiel, erarbeiteten uns durchaus Torchancen (die beste hatte V. Kuckei in der 33. Minute), starben aber zu sehr in Schönheit. Der Halbzeitpfiff unterbrach unsere gute Phase abrupt, denn wir waren dem Ausgleich sehr nahe.

Nach dem Wechsel hatten wir uns vorgenommen, an diese Phase anzuknüpfen, bis uns erste erste Angriff der Gastgeber in Form eines Flankenlaufs, bei dem wir auf Abseits spekulierten jäh unterbrach. Wir hatten zwar nach dem Vierfachwechsel durchaus wieder gute Momente, aber die heute sattelfeste Abwehr der Mariendorf ließ nichts zu. Bei gelegentlichen Kontern musste unser Goali einige Male Kopf und Kragen riskieren wie schon bei zwei Glanzparaden in der 14. Minute. Er war bis auf ein paar Unkonzentriertheiten fast der einzige, der Normalform erreichte.

Der Sieg der Mariendorfer war durchaus verdient, weil sie das kompaktere Team stellten.

30 – 35 gute Minuten reichen in dieser „Crazy League“ einfach nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen, dieses zieht sich wie ein roter Faden durch die Hinrundenspiele im Dezember und fast die gesamte Rückrunde. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass wir mit Platz 9 vermeintlich optisch gut dastehen, aber noch lange nicht „aus dem Schneider“ sind.

Nun haben wir eine englische Woche vor uns. Am Mittwoch müssen wir um 19.00 Uhr in der Hubertusallee beim spielstarken Berliner SC antreten. Diese wollen ihren langjährigen Trainer Markus Schatte würdig verabschieden und sich dem neuen Trainer Domenik Ludwig präsentieren. Das 2:1 aus dem Hinspiel war schon eine sehr enge Partie. Und am Sonntag empfangen wir um 11.30 h zu unserem letzten Heimspiel den SV Empor. Mit den 0:2 am Nikolaustag fing seinerzeit unsere Misere an, hoffentlich können wir diese Scharte auswetzen.

Gerne würde ich die Uhr wieder auf Start August bis November zurückdrehen, aber die Zeiger der Uhr sind unerbittlich und geht nur vorwärts, wie es Margot Eskens im deutschen ESC-Beitrag 1966 bekundete und belegte in Luxemburg den zehnten Platz. Solange Ihr noch nicht sicher vorm Abstieg seid, bekommt Ihr einen nach dem anderen ESC-Titel auf die Ohren!

Du liest noch manchmal die alten Briefe, die er dir schrieb
Worin dir jede Zeile sagte: „Ich hab dich lieb“
Du schliesst die Augen und träumst von ihm
Und vom verlornen Glück

Doch die Zeiger der Uhr drehen sich nur
Vorwärts, vorwärts und nie zurück

Du hast noch viele schöne Bilder aus jener Zeit
Um diese wunderbaren Jahre tut es dir leid
Du schliesst die Augen, träumst von ihm
Und vom verlornen Glück

Doch die Zeiger der Uhr drehen sich nur
Vorwärts, vorwärts und nie zurück

Du fühlst dich einsam und träumst von gestern
Doch du lebst heut
Einer wird kommen, der dich von deinen Träumen befreit
Du schliesst die Augen
Und dann beginnt für dich ein neues Glück

Denn die Zeiger der Uhr drehen sich nur
Vorwärts, vorwärts und nie zurück

Die Zeiger der Uhr drehen sich nur
Vorwärts, vorwärts und nie zurück