Klassenerhalt, trotz Niederlage….
Berliner SC – FSV Spandauer Kickers 3:2 (0:1)
Berliner SC: Tom Köster, Luis-Raymond Bossard (63. Immanuel Neunteufel), Vincent Spiegel, Benjamin Trojahn, Nikola Markovic, Lion Schumann, Leon Cheung, Jeff Nnaemeka-Chukwurah (75. Hossein Jafari), Felix Bönki, Stephan Ngah (63. Lucky Ugbogbo), Karim Joel Barry (46. Max-Fabian Wölker) – Trainer: Markus Schatte
FSV Spandauer Kickers: Arda Müller, Jakub Ado Klepczynski, Khasan Dzhaukhar, Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou, Tiziano Szuwarski (74. Klaus Oldorff), David Gezer (69. Max Steinfels), Vincent Kuckei (80. Fabian Senninger), Kilian Dewald (63. Samuel Agyei-Yeboah), Jack Krumnow, Okan Tastan, Malick Fall (75. Younes Bougoubba) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Jan-Malte Meyer – Zuschauer: 45 – Gelbe Karte: Steinfels.
Tore: 0:1 Okan Tastan (39.) nach hervorragender Vorarbeit von Dewald, 0:2 Vincent Kuckei (53.), 1:2 Benjamin Trojahn (74.) Foulelfmeter, von Kuckei verwirkt, 2:2 Lion Schumann (77. Foulelfmeter), 3:2 Lucky Ugbogbo (90.+6)
Komplettes Spiel HIER
In der ersten Halbzeit hätte man durchaus die Tore abbauen können, ohne dass es einer gemerkt hätte. Beim einem Chancenverhältnis von 1:0 führten wir auch verdient mit 1:0, weil wir eine konzentrierte und disziplinierte Leistung hinlegten. Auch das 2:0 spielte uns eigentlich gut in die Karten, weil wir gut weiterspielten, ohne den Gegner zur Entfaltung kommen zu lassen.
In der 70. Minute dann eine Schrecksekunde. Der hervorragende Schiedsrichter Jan-Malte Meyer wollte einen regelwidrigen Angriff unseres Torwarts Arda Müller im Strafraum gesehen haben und entschied auf Strafstoß, korrigierte zu unserem Glück aber diese Entscheidung, weil Arda eindeutig zuerst den Ball gespielt hatte.
Irgendwie glücklich für uns, aber trotzdem löste diese Situation bei uns eine Schockstarre aus. Der BSC nahm das Heft des Handelns in die Hand und kam per Doppelschlag zum Ausgleich. Leider versäumten wir es, den mehr und mehr Druck auf uns ausübenden Gegner durch eigenen Ballbesitz von unserem Tor fernzuhalten. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor, und der letzte fand dann tatsächlich den Weg in unser Gehäuse.
Fazit: bis zur 70. Minute hui, danach leider wieder pfui.
Ein Wort zu unserem Goali Arda Müller in seinem ersten Spiel: er zeigte eine mutige, kommunikative und sehr unaufgeregte Leistung, war immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte, nur leider in der letzten Situation nicht, als er instinktiv herauslief, obwohl Feldspieler genug da waren, um den Torschützen am Kopfball zu hindern. Die Mannshaft zeigte sich jedoch als Mannschaft und machte ihm deswegen keinen Vorwurf. Arda wird aus diesem Fehler lernen und seinen Weg machen, den er sich durch seinen Trainingsfleiß erarbeitet hat, Kopf hoch, Junge!
Am Sonntag treffen wir nun um 11.30 h am Brunsi auf SV Empor, Hinspiel 0:2, wo unser Malheur begann. Und das letzte eigentlich angedachte Auswärtsspiel wird nun uneingeplant ein Heimspiel, weil der Eichenprozessionsspinner nun auch zum Eichkampf (wohin auch sonst?) vorgedrungen ist. Voraussichtlich steigt der Saison-Showdown am Freitag, dem 12. Juni, um 19.00 Uhr auf unserem Rasenplatz, Definitives und Konkretes dazu am Sonntag.
Nebenbei sei erwähnt, dass wir nun durch „fremde Hilfe“ definitiv die Berlin-Liga gehalten haben, gerne hätten wir es am Mittwoch aus eigener Kraft klargemacht.
Trotz der Niederlage sollten wir weiter aufrecht geh’n und lernen aufzusteh’n, wie es eine gewisse Rosemarie Schwab aus Braunfels in Hessen, besser bekannt als Dauerbrennerin Mary Roos, 1984 tat und beim ESC für Deutschland Platz 13 belegte:
Also dann adieu
Ich mach‘ dir keine Szene
Dreh‘ dich um und geh‘
Dein Mitleid brauch‘ ich nicht
Vielleicht bin ich verzweifelt
Vielleicht geht es mir schlecht
Doch du wirst sehn
Jetzt werde ich erst recht
Aufrecht geh’n
Aufrecht geh’n
Ich habe endlich gelernt wenn ich fall
Aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht geh’n durch die Nacht ins Licht
Wenn du wiederkommst
Ich weiß das kann schon bald sein
Ist es ganz umsonst
Ich warte nicht auf dich
Und wenn wir uns begegnen
Schau ich kaum hin zu dir
Und wenn ich schwach werd‘
Sag ich streng zu mir
Aufrecht geh’n
Aufrecht geh’n
Ich habe endlich gelernt wenn ich fall
Aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht geh’n durch die Nacht ins Licht
Noch ist mein Schweigen etwas bitter
Und noch klingt auch mein Lachen etwas schrill
Noch sind in meiner Seele Splitter
Noch sehe ich kein Ziel jedoch ich will
Aufrecht geh’n
Aufrecht geh’n
Ich habe endlich gelernt wenn ich fall
Aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht geh’n durch die Nacht ins Licht