klarer Auswärtssieg…
Sportfreunde Johannisthal – FSV Spandauer Kickers 0:5 (0:1)
Sportfreunde Johannisthal: Toni Ölke, Max Hoffmann (46. Patrick Kroll), Benedikt Schmidtmann (69. Jonas Elbrecht), Lelio Losse (82. Marvin Pawel), Jonathan Behrend, Max Mittelstädt, Yoshua Lüdtke, Chehine Chaieb, Niclas Senst (46. Marvin Herter), Christian Schüle, Lukas Ferl – Co-Trainer: Robert Guss – Co-Trainer: Stephan Dörre
FSV Spandauer Kickers: Serhii Zhemchuzhnyi, Klaus Oldorff, Tiziano Szuwarski (40. Arda Sahin), Luca Pomorin (55. Jakub Ado Klepczynski), Elias Wesner, Jack Krumnow (74. Florent Iseni), Isaac Vefonge Wana, Samuel Agyei-Yeboah (69. Wesa Den Araujo Van-Dunem), Kilian Dewald (69. Finn Walter), Lucas Scheffel, Okan Tastan – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Leon Gerngroß – Zuschauer: 55 Gelbe Karten; Pomorin, Iseni und Trainer Lach
Tore: 0:1 (8.) Wesner nach blitzschnell ausgeführten Freistoß von Krumnow, 0:2 (54.) Krumnow nach Vorlage von Dewald, 0:3 (55.) Tastan nach Vorlage von Vefonge Wana, 0:4 (67.) Krumnow mit Riesenslalomeinlage à la Ingmar Stenmark, 0:5 (83.) Tastan.
Ein teuer erkaufter Sieg. Wie schon am Vorsonntag Geburtstagskind Ricardo Hantschke erwischte es heute Tiziano Szuwarski nach schweren Foulspielen, die durchaus mit Hinausstellungen hätten geahndet werden können, so dass die Personaldecke leider immer dünner wird.
Aber die, die heute da waren, waren wirklich da, und wie, sieht man von einigen Schlafphasen in den ersten zehn Minuten beider Spielhälften ab.
Die Tore wurden schön, schnell und „Karo einfach“ ausgespielt, und die Johannisthaler gaben nach dem Doppelschlag auf.
So schön der Sieg auch ist, wir dürfen diesen nicht überbewerten und realistisch bleiben, zumal uns noch zwei schwere Heimspiele in dieser Woche bevorstehen. Bereits am Mittwoch empfangen wir um 19.30 h am „Parkplatzkunstrasen“ den Tabellenzweiten Türkspor Berlin und am Sonntag TSV Rudow um 11.30 h hoffentlich auf dem Rasenplatz.
Aber der Sieg, an dem ausgenommen von zehn „Lullaby-Minuts“ kaum etwas zu mäkeln war, soll uns den nötigen Schwung für die nächsten Wochen geben. Und der Himmel war so glücklich über unser Ergebnis, dass er einen formschönen Regenbogen nach dem Spiel schickte, der einen schönen Gruß nach Spandau sandte, irgendwie melancholisch und romantisch.
Apropos Regenbogen: die Berliner Schlagersängerin Manuela, die ihre letzten Lebensjahre in Spandau verbrachte, und nach der eine kleine Straße in Kladow benannt ist, brachte 1965 folgenden Hit in die Charts:
Küsse unter’m Regenbogen, die bringen Glück
Dann bist du nie mehr allein
Küsse unter’m Regenbogen, sind dein Geschick
Und das wird immer so sein
Und für uns beide, die Sonne scheint
Und wenn dazu der Himmel weint
Dann sehen du und ich ihn oben stehn
Den Regenbogen, so bunt und schön
Küsse unter’m Regenbogen, die bringen Glück
Dann bist du nie mehr allein
Küsse unter’m Regenbogen, sind dein Geschick
Und das wird immer so sein
So wie im Märchen kommt es mir vor
Dass ich an Dich mein Herz verlor
Ich hab so oft geträumt, daran gedacht
Der Regenbogen hat’s wahr gemacht
Küsse unter’m Regenbogen, die bringen Glück
Dann bist du nie mehr allein
Küsse unter’m Regenbogen, sind dein Geschick
Und das wird immer so sein
Und das wird immer so sein