Gute 2. Halbzeit…
FSV Spandauer Kickers – 1. FC Wilmersdorf 2:2 (0:2)
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Jakub Ado Klepczynski (83. Florent Iseni), Khasan Dzhaukhar, Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou (46. Tugay Uzan), Tiziano Szuwarski, Isaac Vefonge Wana, Samuel Agyei-Yeboah (78. Klaus Oldorff), Kilian Dewald (75. Max Steinfels), Jack Krumnow, Okan Tastan, Malick Fall – auf der Bank: Jizzini, Scheffel und Zhemchuzhnyi- Co-Trainer: Andre Stifter
1. FC Wilmersdorf: Hamza Dabanoglu, Otmar Baumann, Jonas Techie-Menson, Nelson Okech, Robin Loch, Arthur Langhammer, Rodrigo Fabian Antonio Flores Kaya, Valentin Henneke, Can Voigt (71. Caner Ari), Nii Bruce Weber (77. Marco Karim Benyamina), Yousef El-Meguid – Co-Trainer: Stephan Kwasi Boachie
Schiedsrichter: Rene Knopf (Potsdam) – Zuschauer: 65 Gelbe Karten: Fall, Szuwarski und Oldorff
Tore: 0:1 Rodrigo Fabian Antonio Flores Kaya (28.) nach erster Offensivaktion, 0:2 Rodrigo Fabian Antonio Flores Kaya (32.) Abpraller, zweite Offensivaktion, 1:2 Malick Fall (56.) satter 18-m Schuss, 2:2 Tiziano Szuwarski (68.) raffinierter Außenristschuss
Eine seelenlose erste Halbzeit mit gnadenloser Effektivität der Gäste. Es wurde ohne Mut hinten herum gespielt ohne zündelnde Ideen nach vorne und ohne Selbstvertrauen.
Dann gab es ein wachrüttelndes Pausendonnerwetter und einige Umstellungen, und siehe da, es ging etwas besser. Aber leider nur etwas muss man der Mannschaft zu Gute halten, dass sie alles probierte und mehr ins Risiko ging. Aber man spürte auch ständig die Angst vor einem weiteren Gegentor, welches wohl das Aus bedeutet hätte.
Zum Schuss hatten wir ein wenig Pech, dass O. Tastans Abprallertor wegen Abseits wohl zu Recht aberkannt wurde und M. Falls Distanzschuss sein Ziel verfehlte.
In dieser verrückten Liga müssen wohl mit dem Ergebnis zufrieden sein, es sind noch weiterhin sieben Punkte bis zum „Strich“, obwohl wir genau so viele Siege wie Niederlagen (und unentschiedene) Spiele haben. Und dieses am 27. von 34 Spieltagen.
Am kommenden Sonntag spielen wir um 14.00 Uhr in der Markgrafenstraße bei Polar Pinguin, dem derzeit Drittletzten der Tabelle. Beim 2:1 im Hinspiel verlangten uns die Mariendorfer bis hin in die Nachspielzeit alles ab.
Das Beständige bei uns ist die Unbeständigkeit, wir geben uns wie eine Sphinx.
Davon konnte die vielseitige Sängerin und Moderatorin Amanda Lear schon im Jahre 1979 ein Lied singen:
I wish I could be like the king
Who said to his people: my friends
This is now the end
If we loose the battle
We shall live forever.
The people of the sun will remember this day
And give us immortality
Long after I’ve gone
Long after the sun.
I want to be like this king
But I can’t stand the pain
My friends
And I keep looking for all the faces I had
Before the world began.
I’ve only know desire and my poor soul will burn
Into eternal fire
And I can’t even cry
A sphinx can never cry.
I am standing in the sun
I wish that I could be
A silent sphinx eternally.
I don’t want any past
Only want things which cannot last
And I can’t even cry
Through God knows how I try
A sphinx can never cry
And sphinxes never die.
I’m famous or am I infamous ?
It doesn’t matter much any more
Phony words of love or painfully truth
I’ve heard it all before
Appraisal or critics and even politics
A conversation piece
A woman or a priest
It’s all a point of view.
I am standing in the sun