Sieg in letzter Minute geklaut…
FSV Spandauer Kickers – TSV Rudow Berlin 2:2 (1:1)
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Jakub Ado Klepczynski, Khasan Dzhaukhar (46. David Gezer) (67. Florent Iseni), Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou (46. Samuel Agyei-Yeboah), Tiziano Szuwarski, Isaac Vefonge Wana, Kilian Dewald, Younes Bougoubba, Okan Tastan, Tugay Uzan (82. Max Steinfels), Malick Fall (79. Lucas Scheffel) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
TSV Rudow Berlin: Iwan Dyck, Elias Burda, Lucas Robbin Bähr, Mohammed Hassane, Melih Hortum (70. Aron Murseli), Ahmad Haj Youssef, Abdullah Bayram, Mushakir Razeek, Fabio Engelhardt, Matteo Günther, Leonard Kirschner – Trainer: Tim Jauer
Schiedsrichter: Jamie Faber (Berlin) – Zuschauer: 55
Tore: 1:0 Malick Fall (6.), 1:1 Melih Hortum (32.) direkter Freistoß, 2:1 Malick Fall (73.) im Nachschuss, nachdem der gegnerische Torwart einen Tastan Foulelfmeter abwehrte, welcher an Agyei-Yeboah verwirkt worden war, 2:2 Tobias Schmidt (90.)
Besondere Vorkommnisse: Okan Tastan (FSV Spandauer Kickers) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Iwan Dyck (72.).
Soll man sich freuen, soll man sich ärgern, ich meine von allem ein wenig.
Es war kein Spiel für Ästheten, sondern von großem Kampf geprägt. Unsere Mannschaft zeigte, dass sie den Abstiegskampf angenommen hat. Leider musste aufgrund von frühen Verwarnungen zur Pause schon zweimal gewechselt werden. Die Rudower schlugen die „feinere Klinge“ und waren ein ständiger Unruheherd für unsere Defensivreihe, die sich aber – von einigen Unzulänglichkeiten und Unkonzentriertheiten abgesehen – wacker schlug und als Mannschaft auftrat. Vorne bemühte man sich, Struktur in die Angriffe zu bringen, was aber nur teilweise gelang. So kommt es halt zu einem doch recht glücklichen, aber aufgrund der kämpferischen Einstellung nicht unverdienten Remis.
Die letzten acht Spiele werden hart und haarig, neun Punkte sollten es schon sein, um mit 44 Punkten ganz sicher zu gehen, am besten so schnell wie möglich, damit man wieder befreit und von der Leber weg spielen kann.
Ein Fazit: wir sind bei gegnerischen Standards einfach zu anfällig, was in der Vorrunde kaum passierte. Wir müssen uns wieder auf uns selbst besinnen, ohne Wenn und Aber und nicht die Gegner zu gefährlichen Situationen – wie heute einige Male geschehen – einladen.
Am nächsten Sonntag um 11.30 h am Brunsi gilt es, gegen den 1. FC Wilmersdorf weiter Farbe zu bekennen. Tief sitzt noch der Stachel der 1:6-Niederlage vom 3. Oktober des Vorjahres.
In einem Spätwerk erschuf der Star der 50- bis 70-er Jahre, Freddy Quinn im Jahre 1997 den Song „Zufriedenheit“, dem wir uns heute einfach einmal anschließen wollen. Freddy Quinn, inzwischen 95 Jahre alt, ist, obwohl er viele Fernweh- und Seemannlieder sang, kein „Hamburger Jung'“, sondern ein in Wien geborener Österreicher:
Wenn du meinst
dir fehlt so vieles
was man braucht
zum glücklich sein
schau auf dein Leben
und du wirst sehen
Was du hast ist mehr als dir fehlt
Du hast Augen die Welt zu sehen
Du kannst hören wie sie kling
Du hast dein Lachen
und deine Tränen
Was du hast ist mehr als dir fehlt
Du lebst in Frieden
und hast die Freiheit
um das zu sagen
was du denkst
Und Du hast Freunde
die zu dir stehen
Was du hast ist mehr als dir fehlt
Denk auch an die anderen
so mancher trägt sein Leid
und ist doch voller Hoffnung
und Zufriedenheit
Du hast Träume
so viele Fragen
Tausend Pläne
und so viel Zeit
das Leben hab ihr
schon so viel gegeben
Was du hast ist mehr als dir fehlt
Was du hast ist mehr als dir fehlt
Was du hast ist mehr als dir fehlt