SC Staaken

3 : 0
(2 : 0)
Spandauer Kickers

Fehler im Derby eiskalt bestraft…

veröffentlicht: 09.03.26

SC Staaken – FSV Spandauer Kickers 3:0 (2:0)


SC Staaken: Nico Wiesner, Kevin Flemming (46. Maurice Engst), Tim Lampert, Luca Förster, Leon Diezemann, Ferris Freiwald (93. Ali Elmahdawi), Benjamin Stein (71. Sinan Ufak), Daniel Tutzschke, Sebastian Gigold (82. Firas El Dayekh), Louis Anthony Guske (94. Emircan Celik), Efraim Koku Gakpeto – Trainer: Alexander Helfrich – Trainer: Tim Binting – Trainer: Sven Harry Haase
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Jack Krumnow, Jakub Ado Klepczynski, Khasan Dzhaukhar, Tiziano Szuwarski (82. Arda Sahin), David Gezer (46. Kilian Dewald), Isaac Vefonge Wana, Vincent Kuckei, Okan Tastan (67. Florent Iseni), Steffen Sawallich (46. Younes Bougoubba) (86. Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou), Malick Fall – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Tom Rösler (Berlin) – Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Sebastian Gigold (7.) direkter Freistoß, 2:0 Efraim Koku Gakpeto (28.) nach einem groben Abwehrschnitzer, 3:0 Ferris Freiwald (90.+1 Foulelfmeter)
Rot: Sinan Ufak (88./SC Staaken/Gefährliches Spiel) Gelbe Karten: Sawallich, Szuwarski, Fall und Tastan sowie unser gesamter Trainerstuff

Bilder findest du HIER

Nach der fünften Niederlage in Folge müssen wir uns von Mitte der Saison gehegten Aufstiegsambitionen und der insgeheimen Zielsetzung, Nr. 1 in Spandau zu sein, verabschieden.

Was ist los gewesen:

Wir spielen bei Abstößen kurz-kurz-kurz, dann einen langen „Bosch“ und waren leicht auszurechnen. Nach neun Minuten klappte es nicht mit dem langen Pass, und so kamen die Staakener zu einem Standard, welcher zum 1:0 führte. Doch wir spielten so weiter, zeigten wenig Körpersprache und ließen uns zu einem schweren Abwehrfehler verleiten, Ergebnis 2:0, und wir durften wieder in die Röhre schauen. Einzige Chance war ein direkter Freistoß von O. Tastan, der gegen Hohen Neuendorf noch von Erfolg gekrönt war.

In der zweiten Halbzeit zeigten wir dann eine ganz andere Körpersprache und brachten die Staakener ein ums andere Mal in Bedrängnis, ohne aber richtig klare Chancen zu erarbeiten, weil es meistens durch die Mitte anstatt über außen ging.

Der ansonsten hervorragende SR Tom Rösler, der mit seiner ruhigen Art das Spiel jederzeit im Griff hatte, verweigerte uns in der 69. Minute einen klaren Elfmeter, welcher sogar noch eine rote Karte zur Folge gehabt hätte. Wenige Minuten später gab es wieder eine elfmeterverdächtige Situation, aber es sollte heute einfach nicht sein.

Originalzitat vom SR: es war in beiden Fällen zu wenig Foul, eine Aussage die uns die Sportjournalisten höherer Ligen leider vorgeben. Ich kenne es noch so aus meiner Schiedsrichterzeit: es gibt keine harten und weichen Elfmeter, es gibt nur Foul oder nicht Foul. Aber am Verdienst des Staakener Sieges soll es keinen Zweifel geben.

Aber wollen wir unsere Unzulänglichkeiten der ersten Hälfte nicht am SR-Gespann festmachen, sondern uns auf unsere nächsten Aufgaben konzentrieren und die Leistung der zweiten Halbzeit ins nächste Heimspiel gegen Türkspor mitnehmen am Sonntag um 11.30 Uhr am Brunsi. Halten wir uns das 2:0 aus dem Hinspiel am Heckerdamm vor Augen. Fakt ist, dass die spielstarken Nord-Charlottenburger nicht durch Zufall auf Platz 4 stehen, so dass sie als Favorit in die nächste Partie gehen.

Wie bewältigt man sonst solche Krisensituationen? In den 70- bis 2000-er Jahren gab es Kameradschaftsabende ohne Trainer mit offener Aussprache und etwas geistigen Getränken. Nun: die geistigen Getränke gibt es heute wohl nicht mehr, aber es müssen unbedingt alle an einen Tisch und sich auf den Rest der Saison einschwören und auch die Langzeitverletzten, die in absehbarer Zeit wiederkommen werden, mit einbeziehen.

Es ist eine Empfehlung, und mir ist auch bewusst, dass sich die Zeiten geändert haben. Aber es muss ein neuer Geist beschwoeren werden, ohne dass die Sitzung in Spiritismus ausarten muss.

Heute war internationaler Frauentag, dazu noch schönes  Wetter, der SC Staaken spendierte Erdbeerbowle. Kurz vor seiner Ermordung brachte Ex-Beatle John Lennon im Jahre 1980 diesen schönen, den Frauen gewidmeten Song auf den Weg:

For the other half of the sky

Woman, I can hardly express
My mixed emotions at my thoughtlessness
After all, I’m forever in your debt
And woman, I will try to express
My inner feelings and thankfulness
For showing me the meaning of success

Ooh-ooh, well-well
Doo, doo, doo, doo, doo
Ooh-ooh, well-well
Doo, doo, doo, doo, doo

Woman, I know you understand
The little child inside the man
Please remember, my life is in your hands
And woman, hold me close to your heart
However distant, don’t keep us apart
After all, it is written in the stars

Ooh-ooh, well-well
Doo, doo, doo, doo, doo
Ooh-ooh, well-well
Doo, doo, doo, doo, doo

woman, please let me explain
I never meant to cause you sorrow or pain
So let me tell you again and again and again

I love you, yeah-yeah, now and forever
I love you, yeah-yeah, now and forever
I love you, yeah-yeah, now and forever
I love you, yeah-yeah, now and forever