3. Sieg in Folge…
FSV Spandauer Kickers – TSV Rudow Berlin 3:0 (3:0)
FSV Spandauer Kickers: Serhii Zhemchuzhnyi, Klaus Oldorff, Tiziano Szuwarski (75. David Gezer), Luca Pomorin, Elias Wesner, Jack Krumnow (75. Arda Sahin), Isaac Vefonge Wana, Samuel Agyei-Yeboah (81. Jakub Ado Klepczynski), Younes Bougoubba (68. Wesa Den Araujo Van-Dunem), Lucas Scheffel, Okan Tastan (86. Florent Iseni) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Gino Krumnow – Co-Trainer: Andre Stifter
TSV Rudow Berlin: Iwan Dyck, Jonas Becker (46. Hasan Iraqui), Abdullah Bayram, Oliver Schill, Theo Kagoue (46. Tobias Schmidt), Mohammed Hassane, Melih Hortum (74. Yannick Emanuel Wöhle), Mushakir Razeek, Saimir Koci (86. Luca Ehrich), Matteo Günther, Max Ullrich – Trainer: Tim Jauer
Schiedsrichter: Manuel Gieseler – Zuschauer: 65 Gelbe Karten: Agyei-Yeboah, Wesner und Gezer
Tore: 1:0 Okan Tastan (8. Foulelfmeter) an ihm selbst verwirkt, 2:0 Okan Tastan (15.), 3:0 Jack Krumnow (16.) herrlicher Schlenzer.
Schon früh waren die Fronten geklärt, und in der zweiten Halbzeit tat die Mannschaft nur noch das Nötigste nach dem Motto: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!“, hat sie sich auch nach den letzten guten Spielen redlich verdient. Wenn man berücksichtigt, wie holprig unser Saisonstart war, so können wir zufrieden sein, dass wir rechtzeitig die Kurve bekommen haben. In dieser Liga ist alles möglich, keiner hat sich unten aufgegeben, und keiner marschiert oben vorneweg.
Also, was selten vorkommt: ein Pauschallob ans Team inklusive Staff für die letzten, doch recht schönen Wochen, die Balsam für die etwas geschundene Seele waren. Alle arbeiten gut mit, auch nach hinten, so dass heute wenig anbrennen konnte. Nur die Chancenverwertung nach gut gemeinten Vorträgen lässt etwas zu wünschen übrig, bisweilen fehlt die Effizienz im letzten Drittel. Aber 100 % gibt es halt nicht, sonst würden Fußballergebnisse Dimensionen anderer Sportarten wie beispielsweise Eishockey oder Wasserball annehmen.
Am nächsten Sonntag empfangen wir um 11.30 Uhr am Brunsi den wieder erstarkten Aufsteiger BFC Meteor 06, bevor es in die „Länderspielpause“ geht. Gerade hier gilt es, den Gegner aufgrund seines Tabellenstandes nicht zu unterschätzen. Und dann gibt es wieder eine englische Woche. Diese kleine Regenerationspause wird uns bestimmt guttun.
Irgendwie hat es mir in letzter Zeit das Jahr 1976 angetan. Immerhin 50 Jahre her, ein prägendes Jahr für mich persönlich: Konfirmation und Wiederholung der achten Klasse (im Fußball hieße es: Vertragsverlängerung) mit einem Zeugnis, für das es einige Jahrzehnte früher wohl Prügel und Hausarrest gegeben hätte.
In diesem Jahr schuf der bajovarische Musikkabarettist Fredl Fesl dieses Fußballerlied:
44 Fußballbeine rasen hin und rasen her
Denn das Spielfeld ist begrenzt und das macht?s besonders schwer
Manchmal bleiben sie auch stehen oder treten nach dem Ball
Das kann jeder selbst bestimmen das ändert sich von Fall zu Fall
Einer ist meist schwarz gekleidet hat ein Ding auf dem er pfeift
Und die Spieler sind beleidigt wenn er in die Tasche greift
Denn da drin da hat er Karten gelb und rot recht gut gemischt
Die zeigt er dann dem Spieler der nach seinem Gegner drischt
Plötzlich müllerts vor dem Kasten das Volk schreit ?Uwe? wie mir scheint
Da schießt der Müller knapp daneben denn er war ja nicht gemeint
70 Tausend auf den Rängen spielen im Gedanken mit
Mancher ist so begeistert und gibt dem Vordermann an Tritt
Jedes Spiel wird bar bezahlt auf Pfennig und auf Heller
Und legt man ein paar Scheine drauf dann laufen sie schon schneller
Jedes Spiel hat auch ein Ende denn die Spieler werden matt
Morgen steht?s dann in der Zeitung wer das Match gewonnen hat
Und am Ende der Meisterschaft
weiß man wer am meisten schafft
Und wer der Meister ist der Welt
der kriegt auch das meiste Geld
Für Geld da kann man vieles kaufen
auch Leute die dem Ball nachlaufen