wichtiger Sieg bei TSV…

veröffentlicht: 15.10.26

TSV Mariendorf 1897 – FSV Spandauer Kickers 0:1 (0:1)


TSV Mariendorf 1897: Julian Austermann (16. Daniel Veilert), Marvin Özdal, Jacques Kahra, Jannis Krieger, Benjamin Tutic (60. Vincent Bühler), Carlos Scaruppe (80. Hüseyin Aydin), Benjamin Sommer, Yannik Schleske (60. Erik-Paul Pfannschmidt), Nicolas Hebisch – Co-Trainer: Patrick Draheim – Trainer: Thorsten Cornils
FSV Spandauer Kickers: Serhii Zhemchuzhnyi, Klaus Oldorff, Tiziano Szuwarski, Luca Pomorin, Elias Wesner, Jack Krumnow, Isaac Vefonge Wana (90. Jakub Ado Klepczynski), Samuel Agyei-Yeboah (37. Younes Bougoubba), Kilian Dewald (75. Max Steinfels), Wesa Den Araujo Van-Dunem (76. Lucas Scheffel), Okan Tastan (90. Finn Walter) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Peter Bunse (Berlin) – Zuschauer: 35 Gelbe Karten: Vefonge Wana, Agyei-Yeboah, Dewald, Krumnow, Zhemchuzhnyi (nach Spielende); SpoLei Mitrovski und Trainer Lach.
Tore: 0:1 Samuel Agyei-Yeboah (7.)
Rot: Samuel Agyei-Yeboah (86./FSV Spandauer Kickers/) bereits ausgewechselt wegen SR-Kritik

1996 sagte Bundestrainer Berti Vogts nach dem Gewinn der EM im Wembley-Stadion durch das Golden Goal von Oliver Bierhoff: „Der Star ist die Mannschaft!“

Und die Mannschaft war heute der Star, ohne Wenn und Aber. Jeder kämpfte aufopferungsvoll und stellte sich in den Dienst des Teams. Zugegebenermaßen in der ersten Halbzeit mit etwas mehr Spielkultur, so dass die Halbzeitführung durchaus verdient war.

Im zweiten Spielabschnitt stemmten sich die Mariendorfer naturgemäß gegen die drohende Niederlage, hatten mehr Ballbesitz und Spielszenen, doch gegen unseren Beton in Form unserer Defensive und der nach hinten mitarbeitenden Offensive und einem sicheren Goali drangen die Gastgeber kaum durch unser Abwehrnetz und erarbeiteten sich tatsächlich nur wenige Torchancen (mein letzter Bandwurmsatz, versprochen!).

Das einzige, was man unserem Team vorwerfen muss, ist, dass es drei bis vier aussichtsreiche Situationen nicht ausspielten und vollendeten, sonst wäre tatsächlich das Spiel schon vorzeitig entschieden worden.

Und so konnten unsere mitgereisten Fans einschließlich Edelfan Achim aus dem Westerwald diesen Arbeitssieg bejubeln.

Die „Mariendorfer Kurve“ wird nun am Sonntag um 11.30 am Brunsi gegen einen der Mitfavoriten unserer Liga, Blau-Weiß 90 Berlin, vollendet. Hoffentlich nehmen wir den Schwung der letzten beiden Siege mit und gehen mit dem nötigen Selbstvertrauen gestärkt in diese interessante Aufgabe.

Apropos Star: 1976 gewann Tony Marshall aus Baden-Baden den Deutschen Vorentscheid zum ESC. Dieses heitere, aber auch ernste Lied durfte nicht teilnehmen, weil es schon 1973 von einer anderen Person interpretiert wurde, eine bittere, aber dem Reglement entsprechende Entscheidung. So mussten wir die Nr. 2, die weltbekannten Les-Humphries-Singers ins Rennen schicken, welche aber leider nur Platz 15 belegten mit der englischen Konjugation (Lateiner an die Front!) „Sing, sang, song“. Sieger wurden übrigens die Britische Gruppe Brotherhood of Men.

Doch nun zu unserem Tony, der mit diesem Text realistische Siegchancen gehabt hätte:

Du kennst sein Gesicht
seinen Namen

den Geburtstag weißt du im Schlaf.
Sein Bild hängt in deinem Zimmer

er Iächelt zu dir herab.
Jetzt sitzt du in dem Konzertsaal

auf der Bühne
dort steht der Mann

von dem du so oft geträumt hast

und das Licht geht für ihn an.

Wunderbar
wunderbar
wunderbar singt er seine Lieder
nur für dich
so scheint es dir.
Und du hörst sie immer wieder

Wunderbar
wunderbar
wunderbar sind all seine Lieder.
Noch einmal erklingt die Musik

du schaust ihn an und singst leise mit.

Er ist kein Held und kein König

kein Bettler und kein Scharlatan.
Von allem ist er nur ein wenig

drum bist du in seinem Bann.
Ins Publikum wirft er die Blumen

es klatscht und jubelt ihm zu.
Eine Rose hältst du in den Händen
und fühlst dich mit ihm per du.
Wunderbar
wunderbar
wunderbar singt er seine Lieder
. . .
Aber nichts weißt du von seinem Herzen

und du glaubst
alles ist wunderbar

denn du siehst ihn nur im Glanz der Bühne

und dort ist er und bleibt er der Star
– der Star.