Rückrunde bisher zum vergessen…

veröffentlicht: 04.05.26

Polar Pinguin Berlin – FSV Spandauer Kickers 2:1 (2:0)
Polar Pinguin Berlin: Mohamed Mahawech (20. Ekrem Erbilgin), Nelson Culubali, Jacques Kahra, Sören Zeidler, Nicolai Matt, Pascal Löhmann (45. Lennard Broll) (82. Qais Faizi), Finn Johan Will, Lenny Schwabe, Abdoul Aziz Conte, Hans Witschurke (85. Nicolai Matt), James Ifeanyichukwu Ndubueze (71. Adam Idriss Ouattara) – Trainer: Jonas Heinreich – Trainer: Felix Kaminski
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Klaus Oldorff (83. Abbas Jizzini), Jakub Ado Klepczynski (83. Florent Iseni), Khasan Dzhaukhar, Isaac Vefonge Wana, Samuel Agyei-Yeboah (66. Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou), Kilian Dewald (46. David Gezer), Younes Bougoubba, Jack Krumnow, Okan Tastan, Tugay Uzan (46. Vincent Kuckei) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Deniz Aylin Stankovski – Zuschauer: 85
Tore: 1:0 Jacques Kahra (9.) dem Freistoß für die Pinguine und dem darauf folgenden Eckball ging leider eine nicht angezeigte, klare Abseitsstellung voraus, 2:0 Abdoul Aziz Conte (20.) toll herausgespielt, 2:1 Khasan Dzhaukhar (90.+3)

Irgendwie zieht sich die Schläfrigkeit in der Anfangsphase wie ein roter Faden durch die letzten Wochen und Monate.

Es steht mir auch fern, die Niederlage an der hervorragend amtierenden Schiedsrichterin Deniz Aylin Stankovski festzumachen (hier schlief leider der Assistent ein wenig). Aber vielleicht sollte man die Mannschaftsbesprechungen per Skype und zwei Stunden vorher im Home-Office durchführen, dann haben die Spieler die Gelegenheit, Gehörtes zu verarbeiten und in der Praxis anzuwenden. Man geht scheinbar hochmotiviert ins Spiel und mit dem Anpfiff ist fast alles vergessen. Mit dieser wieder inakzeptablen ersten Hälfte mussten wir wieder einem unnötigen Rückstand hinterherlaufen.

Die zweite Halbzeit lief zwar optisch besser, jedoch verengten die Pinguine die Räume geschickt, so dass wir erst in der Nachspielzeit zum Anschlusstreffer kamen. Und wir hatten das Glück, dass die Gastgeber ihre durchaus vorhandenen Kontersituationen nicht richtig ausspielen konnten. Bis auf beim 1:2 verpufften Standards, die Zweikämpfe wurden nicht konsequent geführt, es gelang kaum einmal ein Spielzug über drei oder vier Stationen.

Manometer, wo ist Eure Frische, Kampfbereitschaft oder mannschaftliche Geschlossenheit aus der Hinrunde bloß geblieben? Ihr könnt doch nicht ernsthaft das Fußballspielen verlernt haben! Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass wir nur noch vier Punkte über dem Strich sind. Wacht auf, bevor es zu spät ist!!!

Am Sonntag empfangen wir den SFC Stern 1900, der trotz des 2:2 im Hinspiel als klarer Favorit in die Partie um11.30 h am Brunsi geht. Vielleicht entschädigt die Mannschaft die treuen Fans, die sie Woche für Woche auch auswärts begleiten, mit einem Freigetränk oder einem Essenbon.

Ja, schläfrig waren wir, richtige Tagträumer. Dieses wird wohl im Evergreen der ersten richtig gecasteten Gruppe The Monkees aus dem Jahre 1969 wiedergegeben:

Oh, I could hide ’neath the wings
Of the bluebird as she sings
The six o’clock alarm would never ring
But it rings and I rise
Wipe the sleep out of my eyes
My shavin‘ razor’s cold and it stings

Cheer up, Sleepy Jean
Oh, what can it mean
To a daydream believer
And a homecoming queen

You once thought of me
As a white knight on his steed
Now you know how happy I can be
Oh, and our good times start and end
Without dollar one to spend
But how much, baby, do we really need

Cheer up, Sleepy Jean
Oh, what can it mean
To a daydream believer
And a homecoming queen
Cheer up, Sleepy Jean
Oh, what can it mean
To a daydream believer
And a homecoming queen

Cheer up, Sleepy Jean
Oh, what can it mean
To a daydream believer
And a homecoming queen