Punkt wäre möglich gewesen…

veröffentlicht: 12.04.26

FSV Spandauer Kickers – Füchse Berlin 0:1 (0:1)
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Florent Iseni, Khasan Dzhaukhar, Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou (74. David Gezer), Tiziano Szuwarski (84. Abbas Jizzini), Isaac Vefonge Wana, Kilian Dewald, Younes Bougoubba, Jack Krumnow, Okan Tastan, Tugay Uzan (74. Samuel Agyei-Yeboah) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Füchse Berlin: Kevin Otremba, Maxim Cygankov, Artem Cygankov, Can Türker, Mirsad Bushaj, Emre Mert Aslan, Bedirhan Sivaci (83. Kevin Zecha), Karim Naziru Zoungrana, Cengizhan Haney (63. Karim Abdel Hamid), Rayan Ait Manssour (52. Pedro Henrique Heerdt), Enes Gök (78. Thomas Brechler) – Trainer: Sanel Begzadic
Schiedsrichter: Anton Winter – Zuschauer: 98
Tore: 0:1 Cengizhan Haney (28.)
Rot: Jack Krumnow (86. – wegen vermeintlicher Revancheaktion und M. Mitrovski wegen unerlaubten Betretens des Spielfeldes im Zuge dessen.

Sicherlich hatten die Füchse mehr Spielanteile und sicherlich hatten sie die gefährlicheren Aktionen, aber unsere Mannschaft wehrte sich bravourös gegen den Tabellenführer und wahrscheinlichen Berliner Meister, allein es fehlte die Durchschlagskraft. Man muss aber auch erwähnen, dass die Defensivreihe der Gäste mit 28 Gegentoren aus 25 Spielen mit Abstand die beste der Liga ist.

Die kämpferische Einstellung und auch die durchaus respektable mannschaftliche Leistung soll uns Mut für die nächsten Aufgaben geben.

Durch die rote Karte für Jack ist es leider eine verlustreiche Schlacht geworden, hoffen wir, dass die Sperre nicht von langer Dauer ist. Nach einen Foul an ihm, das leider nicht geahndet wurde, versuchte er, sich den Ball zurück zu erkämpfen und traf einen Füchse-Spieler. Jedoch weder böswillig, noch mit Absicht, er kam einfach zu spät. Der ansonsten bis zu diesem Zeitpunkt recht ordentlich leitende SR Anton Winter sah darin ein Revanchefoul, ohne überhaupt einen Freistoß für uns danach zu geben.

Ansonsten war das Spiel fair und durchaus im Rahmen. Die meisten Karten gab es wegen taktischer Foulspiele, die Spieler beider Mannschaften verstanden sich und halfen gegeneinander hoch nach Foulspielen.

Am nächsten Sonntag empfangen wir nun um 11.30 Uhr am Brunsi den TSV Rudow, eine kompakt auftretende Mannschaft, die uns schon beim Hinspiel (0:0) große Schwierigkeiten bereitete. Aber wenn wir die heutige Leistung konservieren, haben wir durchaus gute Chancen.

Die Kölner A-Capella-Band Wise Guys soll uns die Hoffnung für die nächsten Wochen geben, wie sie im Jahre 2010 philosophierte:

Hey, schau nach vorn schau nicht zurück
Du weißt: Es geht weiter hey schau nach vorn
Trauer und Glück sind so oft ein Paar
Bei allem was war und wird
Will ich bei dir sein

Ich bin da noch bevor dich der Mut verlässt
Ich bin bei dir und halte dich fest
Ich bin da und zwar sofort
Komm und sag nur ein Wort sorge dich nicht
Wenn die Nacht anbricht ruhe dich aus
Denn du brauchst jetzt viel Kraft und Zeit
Ruhe dich aus, denn der Weg ist noch weit
Es wird dunkel, es wird kalt
Doch wir geben uns Halt sorge dich nicht
Wenn die Nacht anbricht

Ich bin da noch bevor dich der Mut verlässt