nicht genug heiss, auf Blau Weiss…

veröffentlicht: 03.04.26

Sp.Vg. Blau Weiß 1890 Berlin – FSV Spandauer Kickers 4:1 (2:0)
Sp.Vg. Blau Weiß 1890 Berlin: Michael Hinz, Niklas Wiebach (77. Lukas Schulze), Gelicio Aurelio Banze, Maurice Froelian, Fynn Johannes Rocktäschel (58. Nils Köhne), Marcel Rausch, Lionel Salla (67. Darryl Julian Geurts), Mohamed Saloun Touré, Tarik Hadziavdic, Firat Sucsuz (67. Nireas Igkmpinompa), Mike Brömer (57. Tim Grabow) – Trainer: Rani Al Kassem
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Jack Krumnow, Klaus Oldorff (78. Abbas Jizzini), Florent Iseni, Khasan Dzhaukhar, Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou (77. Arda Sahin), David Gezer, Kilian Dewald (86. Max Steinfels), Younes Bougoubba (46. Tugay Uzan), Isaac Vefonge Wana (88. Furkan Yosma), Okan Tastan – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Schiedsrichter: Fatih Sava – Zuschauer: 85
Tore: 1:0 Marcel Rausch (20.), 2:0 Niklas Wiebach (34.), 2:1 Jack Krumnow (63.), 3:1 Tim Grabow (73.), 4:1 Darryl Julian Geurts (90.+1 Foulelfmeter)

Bis zur 1:0-Führung war der Gastgeber die bessere Mannschaft und bestimmte das Spielgeschehen. Danach fanden wir zunehmend besser in die Partie, doch genau in dieser Phase gelang BW das 2:0.

Nach der Pause stellten wir auf eine Viererkette um, wodurch wir mehr Druck nach vorne entwickeln konnten. Folgerichtig erzielten wir den verdienten Anschlusstreffer zum 2:1. In der anschließenden Phase stellte sich die Frage, ob uns noch der Ausgleich gelingt – die Chancen dazu waren durchaus vorhanden – oder ob der Gegner den entscheidenden dritten Treffer nachlegt.

Das Endergebnis spricht letztlich für sich. In der Schlussphase kam zudem noch ein Elfmeter hinzu, der das Ergebnis etwas deutlicher ausfallen ließ, als es der Spielverlauf vermuten ließ.

Die Ergebnisse dieser „Crazy League“ zeigen, dass wir noch längst nicht „aus dem Schneider“ sind trotz unseres vor sonntäglichen Sieges gegen die Biesdorfer.

Am Montag treffen nun der letzte der Rückrunde (null Punkte) in Form von VSG Altglienicke II gegen den drittletzten (vier Punkte), nämlich uns, aufeinander. Nach fünf Toren in Folge warten wir natürlich auch wieder auf „Tor eins nach Jack“.

12.00 Uhr ist Anstoß am Ostermontag auf dem Alten Bernauer Heerweg.

Die Ausgewogenheit, die uns bis Dezember 2025 so auszeichnete, müssen wir uns Schritt für Schritt zurückholen, und wenn man die Ausgeglichenheit der Teams betrachtet, müssen wir wohl tatsächlich noch zehn Punkte aus elf Spielen holen.

Also aufstehen, wenn man am Boden ist, wie es die Düsseldorfer Kultband „Die Toten Hosen“ mit Frontmann Campino im Jahre 2002 vorlebte. Und immerhin halten sich die „Hosen“ schon seit 1982 am Markt.

Wenn du mit dir am Ende bist
Und du einfach nicht weiter willst
Weil du dich nur noch fragst
Warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll

Halt durch, auch wenn du allein bist
Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin
Halt durch, und irgendwann wirst du verstehen
Dass es jedem einmal so geht

Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt
Halt dein Gesicht einfach gegen den Wind
Egal, wie dunkel die Wolken über dir sind
Sie werden irgendwann vorüberziehen

Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehen

Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verlieren
Und bei den Regeln und Gesetzen hier
Ohne Verrat ein Leben zu führen
Das man selber noch respektiert

Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehen
Und niemand auf dich wetten will
Du brauchst hier keinem irgendeinen Beweis zu bringen
Es sei denn es ist für dich selbst

Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehen

Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht
Mehr als deinen Kopf reißt man dir nicht weg
Komm und sieh nach vorn

Steh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst
Steh auf, es wird weitergehenSteh auf, wenn du am Boden bist
Steh auf, auch wenn du unten liegst
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehen