Frohnau effektiver…

veröffentlicht: 18.05.26

FSV Spandauer Kickers – Frohnauer SC 1946 0:4 (0:2)
FSV Spandauer Kickers: Serhii Zhemchuzhnyi, Abbas Jizzini (46. Fabian Senninger), Florent Iseni, Khasan Dzhaukhar (72. Arda Sahin), Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou (46. Klaus Oldorff), David Gezer (27. Max Steinfels), Isaac Vefonge Wana, Vincent Kuckei, Younes Bougoubba (40. Julian Mosni), Jack Krumnow, Okan Tastan – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Frohnauer SC 1946: Sebastian Paul, Tobias Hampel, Erik Hollnagel, Adrian Domke, Nando Hofmann, Nick Bergemann, Philipp Walter (80. Rangga Musiol), Said Bachar (81. Amir Sassi), Mike Ryberg (67. Benjamin Ritschl), Charlie Werner (68. Isaac Manu Kyere), Carl-Leon Grundmann (60. Luis Seiffert) – Trainer: Marvin Hinz – Trainer: Olaf Jahn
Schiedsrichter: Florian Alexander Meer – Zuschauer: 65
Tore: 0:1 Said Bachar (2.), 0:2 Charlie Werner (13.), 0:3 Charlie Werner (61.), 0:4 Charlie Werner (61.)

Fotos und Highlights folgen….

Ein sonniger Sonntag, Spiel gegen den Tabellenletzten, ein herrlich grüner Rasen – was kann es schöneres geben, als mit einem Sieg wichtige Punkte für den fast sicheren Klassenerhalt einzufahren. Doch ähnlich wie beim Sechstagerennen, wo einem Zitat von Werner Finck zufolge die Radfahrer stören, störten uns heute die Frohnauer und demontierten uns in der Anfangsphase mit einfachem Fußball nach Strich und Faden empfindlich. Kein Bein bekamen wir auf die Erde, die kurzen Spieleröffnungen mit langen Bällen verpufften im Nichts. Und so reichte Nordberliner Spielkultur, um uns den Zahn zu ziehen. Nach dem Sieg gegen Stern 1900 ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten.

Nach dem Wechsel warteten wir durchaus mit Spielkultur auf, man sah es der Mannschaft an, dass sie sich für die erste Halbzeit rehabilitieren wollte. Doch es war wie verhext, man kam nicht richtig durch außer bei einer Großchance von V. Kuckei, die der gegnerische Torwart entschärfen konnte. Und dann kommt das, was kommen muss: wir sind zu offen, gehen ins Risiko und fangen uns mit eigenen Fehlern in mittleren Phase der zweiten Halbzeit einen Doppelschlag ein. Von nun an war uns dann tatsächlich der Zahn gezogen, wir brachten das Spiel einigermaßen vernünftig, aber kaum noch zwingend zu Ende.

Kompliment an die Frohnauer, so spielt kein Absteiger. Viel Glück Euch noch!

Und wir brauchen auch den letzten vier Spielen noch mindestens vier Punkte, ansonsten steht uns ein schwerer Gang bevor.

Am Wochenende treten wir nun in die Pfingstpause ein, wo es heißt, unsere „Zwote“ am Pfingstmontag um 15.00 h beim Berliner Pokalfinale gegen die höherklassige Mannschaft von FC Internationale in der Monumentenstraße zu unterstützen.

In 14 Tagen, am 31. Mai, müssen wir um 14.30 h im Volkspark Mariendorf an der Prühßstraße beim dort beheimateten TSV Mariendorf antreten. Das 5:1 aus dem Hinspiel ist noch ein Relikt unserer tollen Hinrunde, ansonsten gab es gegen unseren „Stammgegner“ oft enge Partien mit torreichen Ausgängen. Laut Liveticker führen eben diese Mariendorfer 5:0 (!) beim SC Charlottenburg, vielleicht geht es den SCC-ern ebenso wie uns heute.

Lenken wir uns bei unserem Lied mit dem gestrigen ESC ab, anders kann man den heutigen Sonntag sonst nicht ertragen. Oder erfreuen wir uns daran, dass vielleicht ein Ort ohne eigenen Bahnhof bald Bundesligist (SV Elversberg) wird und das Saarland wieder in der Bundesliga vertreten ist. Der zweite favorisierte Song wäre ansonsten „Still the same“ von Bob Seger gewesen, der die größten Teile unserer Rückrunde, vor allem die 0:2-Halbzeitrückstände, widerspiegelt.

Zurück zu Mariendorf: um dorthin zu gelangen, braucht man mehrere Straßen und Bäume sowie zum Sitzen eine Bank. Da gestern einmal wieder zum 70. Male (!) der ESC stattfand mit einem drittletzten Platz für Germany, hier der Siegertitel von 1971 mit der für Monaco singenden Französin Severine:

On a tous un banc, un arbre, une rue
Où l’on a bercé nos rêves
On a tous un banc, un arbre, une rue
Une enfance trop brève

Un jour ou l’autre il faut partir
Pour se construire un avenir, un avenir
Et c’est l’inoubliable instant
Où l’on rend ses habits d’enfant, d’enfant

Chacun s’en va rempli d’espoir
Sur le chemin qu’il s’est choisi
Qu’il s’est choisi
Vers la richesse ou vers la gloire
Pourtant quelle que soit notre vie
Notre vie

On a tous un banc, un arbre, une rue
Où l’on a bercé nos rêves
On a tous un banc, un arbre, une rue
Une enfance trop brève

Chacun, dans son coin d’horizon
Ne défend que ses ambitions
Ses ambitions
Mais si nous ne partageons rien
Que nous reste-t-il en commun?
En commun

On a tous un banc, un arbre, une rue
Où l’on a bercé nos rêves
On a tous un banc, un arbre, une rue
Une enfance trop brève

La la la la la… la la la la la la…
La la la la la la la la…