Spandauer Kickers

4 : 2
(2 : 1)
SSC Teutonia

Einzug ins Finale

veröffentlicht: 29.07.26

Halbfinale Spandauer Bürgermeister Pokal

FSV Spandauer Kickers – SSC Teutonia 99 4:2 (2:1)

1:0 (30. Klepczynski, 2:0 (32.) Oldorff, 2:1 (41.), 2:2 (83.), 3:2 (90.) Wesa Den-Araujo van-Dunem (dieser Name erschien uns zu lang, drum nennen wir ihn aufgrund seiner Statur kurz Pitroipa nach dem Burkinischen Nationalspieler Jonathan Pitriopa, der u. a. für den SC Freiburg und den HSV spielte, 4:2 (90+2.) Tastan.

Kurzer Schlenker, bevor wir zum Fußball kommen: in den siebziger Jahren gab es schon einmal so eine ähnliche Werbung: 

 Der lange Name: Im Werbespot hieß es: „Eigentlich wollten wir es Lavendel-Gänsefingerkraut-Rosmarin-Ehrenpreis-Melisse-Hopfen-Baldrian-Tonikum nennen.“

Die Kurzform: „Das erschien uns zu lang, deshalb nannten wir es kurz: Galama.“

Galama war ein Beruhigungstonikum für ältere Herrschaften wie inzwischen mich!

Wenn unser „Pitroipa“ sich weiter so hereinhängt, werden wir noch viel Freude am Neuzugang vom TSV Mariendorf haben.

Nun zum Spiel:

Eigentlich hatten wir die erste Halbzeit voll im Griff, bis eine Unkonzentriertheit den Teutonen den Anschlusstreffer ermöglichte.

Nach dem Wechsel war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen hüben wie drüben. Unserer Mannschaft muss man den Vorwurf machen, vorhandene Chancen nicht konsequent genutzt zu haben, so dass die Teutonen zum durchaus verdienten Ausgleich kamen.

Als sich alle schon auf ein Elfmeterschießen einstellten, kam unser Endspurt und der glückliche Sieg gegen starke Teutonen.

Positiv zu erwähnen sei, dass wir für unsere vier Tore wieder vier verschiedene Torschützen aufs Tableau brachten am Tag, an dem unser Präsi und Vereinsgründer Jürgen Pufahl aus den Händen des Regieren Bürgermeister im Roten Rathaus das Bundesverdienstkreuz in Empfang nehmen durfte.

Nun stehen wir am Sonntag um 14.00 h im Sportpark Staaken in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels wieder im Finale gegen den SC Staaken, vorher Spiel um Platz 3 Sportfreunde Kladow gegen SSC Teutonia. Zwar gelang uns im Vorjahr ein 4:1-Finalsieg, aber in den Punktspielen besiegten uns die Staakener zweimal auf der Sportfläche recht deutlich und beeindruckend. 

Wir sind krasser Außenseiter, aber was für uns spricht ist, dass alles gegen uns spricht!

Und wenn wir Zweiter werden sollten: wichtig ist, dass unser Anzug am 16. August zum Punktspielauftakt gegen den SCC sitzt.

Der gebürtige Nordhorner Bernhard Brink, inzwischen 74 Jahre jung und einer der beständigsten und ohne Skandale durch Leben gehende Schlagersänger der letzten 50 Jahre, intonierte passend zum heutigen Spiel im Jahre 1997 den Song „Ende gut, alles gut!“:

Jung und schön steht sie vor mir
Und sie sieht mich fragend an
Wär sie eine Sünde wert
Die man zu schnell bereuen kann
Soll ein Mann da widerstehen
Wenn sie dir Leidenschaft verspricht
Ich bin leider nicht so stark
Doch in Gedanken seh‘ ich dich

Ende gut, alles gut
Du kannst mir nochmal verzeihen
Diese Nacht, nur eine Nacht
War ich gegen sie zu schwach
Ende gut, alles gut
Denn auch noch nach all den Jahren
Verstehst du mich, versteh‘ ich dich
Happy End, weil du mich liebst

Lüg, lüge, wenn ich sag‘
Es hat mir keinen Spaß gemacht
Sie war nur ein schönes Spiel
Und hat mich doch nur ausgelacht
Aus, vorbei und endlich Schluss
Ich versteh‘ mich heut‘ nicht mehr
Du bist das, was ich doch will
Und ich mach‘ dir das Leben schwer

Ende gut, alles gut
Du kannst mir nochmal verzeihen
Diese Nacht, nur eine Nacht
War ich gegen sie zu schwach
Ende gut, alles gut
Denn auch noch nach all den Jahren
Verstehst du mich, versteh‘ ich dich
Happy End, weil du mich liebst

Ende gut
Alles gut
Ende gut, alles gut
Du kannst mir nochmal verzeihen
Diese Nacht, nur eine Nacht
War ich gegen sie zu schwach
Ende gut, alles gut
Denn auch noch nach all den Jahren
Verstehst du mich, versteh‘ ich dich
Happy End, weil du mich liebst