Spandauer Kickers

2 : 2
(1 : 0)
Berlin Türkspor

Am Ende ein verdienter Ausgang…

veröffentlicht: 15.03.26

FSV Spandauer Kickers – Berlin Türkspor 2:2 (1:0)
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Jakub Ado Klepczynski, Florent Iseni, Khasan Dzhaukhar, Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou, Kilian Dewald (65. Steffen Sawallich), Younes Bougoubba (73. Arda Sahin), Isaac Vefonge Wana, Luca Pomorin (73. Okan Tastan), Jack Krumnow, Malick Fall (89. Klaus Oldorff) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
Berlin Türkspor: Viktor Pokataiev, Emre Turan, Panagiotis Vassiliadis, Sefa Kahraman, Mame Cheikh Diop, Prince Collins Idemudia (46. Enes Uzun), Shawn Kauter, Joe Williams, Benjamin Heymann, Mapalo Korntreff, Süleyman Kapan – Trainer: Tuurjalai Zazai
Schiedsrichter: David Isaias Petzak – Zuschauer: 45
Tore: 1:0 Jack Krumnow (20.) direkt verwandelter Eckball, 2:0 Jack Krumnow (53.) hellwach „stibitzte“ er dem Torwart den Ball und schob ein, 2:1 Enes Uzun (79.), 2:2 Süleyman Kapan (90.+5) Handelfmeter, von Oldorff aus Nahdistanz angeschossen verursacht
Rot: Khasan Dzhaukhar (27./FSV Spandauer Kickers/Notbremse)

Nach den letzten Misserfolgen wurde die Mannschaft ordentlich „durchgemischt“, was sich anfangs auch als gut erwies. Das 1:0 sollte Sicherheit geben, doch dann sechs Minuten später die Gewissheit, dass wir 64 Minuten in Unterzahl weiterspielen müssen.

Da die Gäste technisch und spielerisch operieren wollten, ging es eine ganze Weile gut, das 2:0 spielte uns weiter in die Karten. Doch mehr und mehr kamen die Nord-Charlottenburger zu ihren Flankenläufen und Chancen. Leider wurden sie nicht konsequent genug daran gehindert, so dass wir bange Minuten zu überstehen hatten, so einen Lattentreffer in der 70. Minute und eine tolle Rettungsaktion von J. Klepczynski in der 76. Minute. Andererseits wurde mögliche Kontersituationen nicht gut genug oder mit der nötigen Präzision ausgespielt.

Die Moral und Kampfbereitschaft waren toll, doch die Kräfte schwanden mehr und mehr, und auch der Anschlusstreffer fiel für meinen Geschmack etwas zu früh. Mit quasi der letzten Aktionen dann der für uns unglückliche Elfmeterpfiff.

Mein Fazit: soll man sich freuen oder ärgern? Ich glaube von allem ein wenig. Freuen über das in Unterzahl an den Tag gelegte Selbstvertrauen und die Bereitschaft, sich in jede Situation hereinzuwerfen. Ärgern, weil wir den Vorsprung leider nicht ins Ziel retten konnten.

Am Freitag dann unser nächstes Punktspiel beim SSC Südwest um 19.00 Uhr in der Lessingstraße. Wir dürfen uns vom letzten Tabellenplatz der Steglitzer nicht blenden lassen, was sie schon beim 1:1 im Hinspiel bei uns dokumentierten, respektable Ergebnisse zwischendurch hinlegten und in dieser ausgeglichenen Liga noch längst nicht aufgegeben haben.

Heute ist der Knopf zur Hälfte aufgegangen, hoffen wir, dass sich das Ganze so richtig zum Positiven wendet.

Stichwort irgendwann: der Schauspiel-Kinderstar und Chansionier Volker Lechtenbrink machte dieses Wort 1987 zu einem Musiktitel, der sich gut in den deutschen Charts platzierte:

Ich hab schon viel Mist gebaut, zerschlug viel Porzelan.
Hab immer aller Welt mißtraut, ließ keinen an mich ran
Du hast lang darauf vertraut, dass ich zu ändern bin
Der Selbstzerstörung zugeschaut und suchtest nach dem Sinn

Der allerschlimmste Feind für mich, bin ich
Ich hab stets auf mich gezielt, getroffen hab ich letztlich dich

Refrain: Doch irgendwann fangen wir wieder von Anfang an
Weil man doch zusammen so nicht enden kann
Irgendwann siehst du, dass ich mich doch ändern kann
Und wir fangen doch einmal von vorne an


Der allerschlimmste Feind für mich, bin ich
Ich hab stets auf mich gezielt, getroffen hab ich letztlich dich

Irgendwann fangen wir wieder von Anfang an
Weil man doch zusammen so nicht enden kann
Irgendwann – Ich bin ganz sicher, sagst du dann:
\\\“Du bist doch für mich, der einzige richtige Mann!\“