Am Ende ein Punkt…

veröffentlicht: 12.06.26

FSV Spandauer Kickers – SC Charlottenburg 2:2 (0:2)
FSV Spandauer Kickers: Nils Gardeike, Klaus Oldorff (58. Tiziano Szuwarski), Jakub Ado Klepczynski, Florent Iseni, Khasan Dzhaukhar, Samuel Agyei-Yeboah (58. Vincent Kuckei), Kilian Dewald (58. Isaac Vefonge Wana), Younes Bougoubba (58. Tchanawe Tunde Kris-Walick Odoubiyi Cocou), Jack Krumnow, Okan Tastan, Malick Fall (75. Max Steinfels) – Trainer: Lukasz Lach – Co-Trainer: Andre Stifter
SC Charlottenburg: Timo Henning Jasper (70. Justin Seidel), Ben Lehmann (78. Can Sarioglu), Ahmad Al-Khalaf (90. Davor Pasaric), Kai Hörschlein, Abdoul Moumouni Kader Traore, Micah Tim Helge, Necmi Ulucay, Fatih Kücük, Marvin Michels, Patrick Maykowski (45. Omar Saif), Kingsley Chigozie Onyemaobi (64. Robin Kersten) – Trainer: Marco Wilke
Schiedsrichter: Marcel Mallassa – Zuschauer: 55
Tore: 0:1 Necmi Ulucay (12.), 0:2 Kingsley Chigozie Onyemaobi (45.+1), 1:2 Okan Tastan (84.), 2:2 Okan Tastan (89.)

Während wir es in der ersten Hälfte nicht verstanden, mit spielerischen Mitteln Chancen zu kreieren, zeigten es uns die Gäste, wie man mit zwei bis drei gekonnten Spielzügen unsere Defensive ausmanövrieren kann.

Auch die zweite Halbzeit mit Dauerregen brachte zunächst keine Besserung und anfangs auch nicht der Vierfachwechsel. 

Wie schon so oft in der Rückrunde brauchten wir einen 0:2-Rückstand, um auch ein 2:2 zu erzielen (u. a. Wilmersdorf). Doch dann stemmten sich unsere Spieler, am meisten Mentalitätsspieler Jack Krumnow, gegen die drohende Niederlage und bewiesen wenigstens in der Schlussphase den nötigen Charakter, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen.

So gesehen sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Gehen wir in die wohlverdiente Pause und denken einfach ein paar Wochen nicht an Fußball (ach nee, geht ja nicht, es läuft ja die WM). Aber zumindest nicht an den Berliner Fußball denken. Mit welchem Gesicht wir in die neue Saison gehen, wird sich zeigen. Nähere Informationen folgen zeitnah.

Im Prinzip beginnt jetzt schon die Vorbereitung auf die neue Saison. Schon am Sonntag, dem 5. Juli 2026, richten wir den hochklassig besetzten HWP-Cup ab 12.15 h auf unserem Rasenplatz aus mit den weiteren Teilnehmern SV Lichtenberg 47, BFC Preussen und SV Tasmania 73.

Die Zeit von Dezember 2025 bis Mai 2026 wird uns eine Warnung sein, und unsere Verantwortlichen werden kritisch ihre Schlüsse daraus ziehen, um uns vor einer weiteren Zittersaison zu bewahren. Denn Zeit ist eine lange Straße, wie schon Jürgen Drews mit seinem ersten Solohit 1973 parallel mit seiner Karriere bei den Les-Humphries-Singers feststellte:

 Ich seh‘ dich einsam jede Nacht
Sag mir, was dich so traurig macht
Du glaubst, die Welt ist gegen dich
Lacht dich aus und lässt dich im Stich
Doch ich sag‘ dir

Steh auf, schubi-dubi-dua
Komm mit, schubi-dubi-dua
Hab‘ Mut, schubi-dubi-dua
Denk dran, dein Leben fängt doch erst an

Zeit ist eine lange Straße
Die nur in eine Richtung führt
Drum gib nicht auf, du lebst nur einmal
Und auch du weißt nie, was morgen wird
Geh‘ deinen Weg

Du warst zum ersten Mal verliebt
Voller Träume, die es einmal nur gibt
Nun wachst du auf und fühlst dich leer
Du glaubst, du siehst die Sonne nie mehr
Doch ich sag‘ dir

Steh auf, schubi-dubi-dua
Komm mit, schubi-dubi-dua
Hab‘ Mut, schubi-dubi-dua
Denk dran, dein Leben fängt doch erst an

Zeit ist eine lange Straße
Die nur in eine Richtung führt
Drum gib nicht auf, du lebst nur einmal
Und auch du weißt nie, was morgen wird
Geh‘ deinen Weg

Du fühlst dich draußen vor der Tür
Doch auch mir geht es genau wie dir
Lass uns doch gemeinsam geh’n
Dann wird die Zeit auf uns’rer Seite steh’n
Komm, ich sag‘ dir

Steh auf, schubi-dubi-dua
Komm mit, schubi-dubi-dua
Hab‘ Mut, schubi-dubi-dua
Denk dran, schubi-dubi-dua

Und dann noch zum Saisonabschluss einen richtigen „Rausschmeißer“, denn ein Jahr zuvor stellte schon Weltstraße Barry Ryan (wer erinnert sich nicht gerne an das Drama um Eloise) fest, dass die Zeit nur vor einem halt macht:

Die Zeit die trennt nicht nur für immer Tanz und Tänzer.
Die Zeit die trennt auch jeden Sänger und sein Lied
Denn die Zeit ist das was bald geschieht.

Die Zeit die trennt nicht nur für immer Traum und Träumer.
Die Zeit die trennt auch jeden Dichter und sein Wort
Denn die Zeit läuft vor sich selber fort.

Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Denn er wird niemals alt, die Hölle wird nicht kalt.
Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Heute ist schon beinah‘ morgen.

Die Zeit die trennt nicht nur für immer Sohn und Vater.
Die Zeit die trennt auch eines Tages dich und mich
Denn die Zeit die zieht den längsten Strich.

Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Denn er wird niemals alt, die Hölle wird nicht kalt.
Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Heute ist schon beinah‘ morgen.

Die Zeit, alle Zeit, Ewigkeit.

Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Denn er wird niemals alt, die Hölle wird nicht kalt.
Zeit macht nur vor dem Teufel halt
Heute ist schon beinah‘ morgen.