3. Spiel...1. Sieg

FSV Spandauer Kickers - TuS Makkabi 3:2 (1:2)

Badran - Oldorff, Dimke (46. Riedel), Zurawik, Bilal - Dampke (67. Eipel), Schumann (38. Schultz), Lach (67. Saleh), Boateng (86. Essel) - Kote Lopez, Krumnow.

Noch auf der Bank: TW Gardeike.

Gelbe Karten: Oldorff, Zurawik und Lach.

0:1 (20.), 0:2 (30.), 1:2 (38.) Kote Lopez, Foulelfmeter, an ihm selbst verwirkt, 2:2 (80.) Zurawik, abgefälscht von einem Makkabi-Spieler, hat er sich aber aufgrund der 45. Minute verdient, 3:2 (86.) Schultz, toller Lupfer.

Geschichte wiederholt sich: Februar in Unterzahl aus 0:1 mache 2:1, heute aus 0:2 mache 3:2. Aber es war ein hartes Stück Arbeit und aufgrund der augfopferungsvoll geführten zweiten Halbzeit nicht unverdient.

Vor dem Spiel hängte noch Pummi die 1 1/2-Meter Abstandsvorgabe an den Flutlichtmast. Dieses schienen unsere Spieler zu wörtlich genommen zu haben und standen in der ersten halben Stunde 1 1/2 Meter von den Gegenspielern weg. Folge war das 0:2 nach einem von den Gästen überlegen geführten Spiel. Nach der Elfmeterentscheidung ging ein Knick durch die Makkabi-Mannschaft, und mit etwas Glück hätten wir kurz vor der Pause durch einen Geniestreich von N. Zurawik das schmeichelhafte 2:2 erzielt, als er den viel zu weit vor dem Tor stehenden Makkabi-Torwart überraschen wollte, aber nur die Oberkante der Latte traf.

Dann wurde kräftig durchgewechselt (siehe Mittelfeldformation) und die Defensive stabilisiert. Und wir kamen über den Kampf zum Spiel, und fortan war fast nur noch unsere Mannschaft zu sehen. Immer wieder wurden Bälle im Mittelfeld erkämpft, und man sah mehr und mehr, das wir das Glück erzwingen wollten. Dieses gelang uns schließlich mit dem 2:2, als ein Makkabianer bei der scharfen Eingabe von N. Zurawik unglücklich Pate stand. Und das 3:2 war sein Eintrittsgeld wert. Da wir besser im Spiel waren,  ließen wir nichts mehr weiter zu und retteten den Vorsprung clever bis ins Ziel.

Wenn man auf die Mannschaft schaut: eine der jüngsten Truppen, die je auf dem Feld einer 1. Herrenmannschaft standen, geschuldet natürlich der Tatsache, dass sehr viele Spieler der vermeintlichen Stammformation verletzt oder angeschlagen sind. Dafür eine bravouröse Leistung (bitte streicht dieses Lob aus der Agenda).

Doch alle Theorie ist grau, wenn wir nicht am kommenden Sonntag gegen die recht unbequeme Mannschaft von BSV Al Dersimspor nachlegen. Dieser war unser letzter Gegner vor der Pandemie und endete mit einem positiven Ausgang für uns.

Ein Wort noch zur Pandemie: wenn man bedenkt, dass dertzeit nur unsere Klasse derzeit spielen darf, so kann einem angst und bange werden, dass unser Fußballsport gehörig den Bach heruntergehen könnte. Dieses gilt es zu verhindern. Daher: unbedingt die Regeln in allen Bereichen, sei es Sportplatz, Geschäftsräume, Kabinen oder Gastronomie, sonst gehen auch bei uns die Lichter aus, und dieses wäre insbesondere für den Jugendbereich sehr schade. Dann gibt es auf langere Sicht fast nur noch e-sport, und das wollen wir doch wohl alle nicht!

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